The End

Der Durchgangsverkehr wird geschlossen.
2 Jahre Notizen, Beobachtungen und Kommentare reichen.
Dasein und Literatur werden nun wieder im wahren Leben stattfinden.
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Spitze!

Feminismusdiskussion in der Zeit.
Und dann diese Sätze eines 13jährigen hochbegabten Mädchens:

ZEIT: Ist Gleichberechtigung in der Schule ein Thema?

Florine: Überhaupt nicht. Da läuft alles gut.

ZEIT: Weißt du schon, was du nach der Schule machen willst?

Florine: Ja. Ich möchte zur Militärpolizei. Geiselnahmen beenden, Verbrecher bekämpfen, das ist mein Ding. Ich habe mir auch schon die Voraussetzungen angeschaut, ich glaube, ich wäre dafür geeignet.

ZEIT: Glaubst du, dass es Probleme gibt in einem Männerberuf?

Florine: Die Männer werden sich schon daran gewöhnen, dass eine Frau die Chefin ist, wenn ich einfach besser bin als sie.

ES ist zwar zu fürchten, daß sie diese Selbstsicherheit spätestens mit der Pubertät verlieren wird – ich erinnere mich an ähnliche Sprüche von mir, ich wollte Jetpilotin, als das nicht ging, Militärärztin werden – aber wenn sie wenigstens die Hälfte hinüberrettet oder wieder ausgräbt, dann ist es gut.
Die Frage ist nur: Wird es einen Mann zu solchen Frauen geben? Die Normalexemplare scheißen sich doch vor Angst in die Hosen.

Durchgangsverkehr?

Gleich vorweg: Dieses Weblog ist KEIN Tagebuch, auch wenn es Aufzeichnungen aus dem Leben der Verfasserin enthält.
Es handelt sich zwar um (konkrete) Lebenszeichen, garniert mit der einen oder anderen Lebensphilosophie. Die Geschehnisse und ihre Beteiligten werden jedoch verkürzt und verfremdet dargestellt, schon um Empfindlicheiten zu vermeiden.
Etwas vermessen lassen sich die Texte als literarische Vorstufe bezeichnen. Die berühmte Kladde. Skizzen von Figuren, Situationen und emotionalen Zuständen.
Auch die Verfasserin verbirgt ihre Identität, in der Hoffnung, sich in diesem Medium ihre Ausdrucksfreiheit zu erhalten.